Solidarität für einen sozialen Landkreis

Bei der Kundgebung am Samstag zeigten 300 Menschen
ihren Unmut über die geplanten Kürzungen im Sozialen.
Kategorie: News
Datum: September 2026

Vielen Dank an alle Beteiligten, die am Samstag ein starkes Zeichen der Solidarität gesetzt haben!!

Bei strahlendem Sonnenschein haben etwa 300 Menschen auf dem Bahnhofsplatz deutlich gemacht: Soziale Teilhabe, Menschenwürde und Zusammenhalt dürfen nicht dem Rotstift zum Opfer fallen. Mehrere Allianzpartner*innen machten in ihren Reden klar, warum es wichtig ist, für ein starkes Soziales im Landkreis Lörrach einzustehen, und zeigten die Auswirkungen der Kürzungspläne hier vor Ort auf. Bereits heute kämpfen viele Menschen in der Region mit unbezahlbaren Mieten, zu hohen Lebenshaltungskosten, Personalmangel und Sparzwang im Gesundheits- und Sozialwesen sowie wachsender Unsicherheit über ihre wirtschaftliche Zukunft. Anne-Katrin Naujoks (Die Linke) verwies darauf, dass „Wohlstand in einer Region eben noch lange nicht bedeutet, dass dieser Wohlstand auch bei allen ankommt.“ Die Folgen beschrieb Sonja Steiger von der Diakonie, die zum Beispiel Schuldenberatung anbietet. Auch Nils Baumann ließ die Zuhörer*innen mit einem persönlichen Bericht seiner herausfordernden Arbeit als Sozialarbeiter an der Realität in Pflegeeinrichtungen teilhaben, der klar macht: An der Versorgung und Teilhabe von Menschen mit Behinderung, Erkrankung oder anderer Pflegebedürftigkeit darf nicht gespart werden, wenn Artikel 1 unseres Grundgesetzes gewahrt werden soll: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

Ein herzliches Dankeschön auch an die anderen Redner*innen von „Bündnis 5 vor 12“, dem DGB, den Grünen und der Linken sowie an alle Unterstützer*innen und Teilnehmenden, die diese Kundgebung möglich gemacht haben. Gemeinsam werden wir weiterhin eine „Lobby für Mitmenschlichkeit und Solidarität“ sein und laden herzlich Interessierte ein, zur „Allianz Sozialer Landkreis Lörrach“ dazuzukommen. Vielen Dank auch an die Badische Zeitung für den ausführlichen Bericht über die Kundgebung.

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